Mittwoch, 6. Juli 2016

Handlettering mit Hannah Rabenstein

 Das Buch "Handlettering von a bis z" von Hannah Rabenstein ist mir bei meinem regelmäßigen Gang zum Buchladen aufgefallen. Der Verlag EMF hat diesem Buch ein edles Aussehen ermöglicht. Eine gebundene Ausgabe in Leinenoptik mit geprägtem Titel hat schon was. Der Inhalt ist sehr detailliert mit ganz persönlichen Einblick in die Herangehensweise zum Thema "Handlettering". Ich habe die Autorin spätestens ins Herz geschlossen, als ich das Kapitel über den "Flow" las. Offen und ehrlich schildert Hannah vom Gelingen und Misslingen. Mit Trick 17 schreibt sie darüber, dass es wichtig ist, genug Ruhe, Platz, Licht und Zeit zu haben. "Nicht zu viel Kaffee" und "Aufwärmen" zum Beispiel fördern den "Flow". 
Sehr ausgiebig wird über die Basics, verschiedene Schreibwerkzeuge und Papiere gesprochen. Viele Beispiele zum Nachmachen auf Papier, aber auch auf anderen Oberflächen zeigt Hannah. Sie beschriftet eigentlich ALLES! Nicht alles gefällt mir. Ich würde auf keinen Fall meine Jeans anmalen, aber es macht Lust darauf, kreativ tätig zu werden.
 Als Übungsprojekt habe ich mir diese Beschriftung vorgenommen. Erst mit Bleistift vorgezeichnet ...
... dann alles mit Feinliner nachgezogen und mit verschieden dicken Stiften ausgefüllt. Ich habe bestimmt für alles eine ganze Stunde gebraucht. Aber das Ergebnis hat mir gefallen. Da kann ich selber später ansetzen und mein eigenen Stil erarbeiten. 
Danke, Hannah Rabenstein!

Samstag, 2. Juli 2016

Handlettering von Frau Annika


 Momentan gibt es zwei wunderschöne Bücher zum Thema Handlettering auf dem Markt. Das erste Buch, das ich mir angeschaut habe, ist ein Exemplar von Frau Annika vom TOPP-Verlag. Das schwarze Cover mit weißer Schrift hat mir gleich gefallen. Dem Grundwissen und der Materialkunde wird im Schnelldurchgang gewidmet, dafür bietet Frau Annika eine ganze Menge Beispiele zum Nachmachen, also viel Praxis. Für jemanden, der sich damit nicht jeden Tag beschäftigt und keine Vorkenntnisse hat, ist das genau richtig. Und trotzdem braucht auch jemand wie ich, die sich viel mit Schriften beschäftigt, viel Geduld und Spucke, um ein passables Ergebnis zu erzielen. 
Wie Ihr seht, habe ich geübt, einige Banner mit Beschriftung zu zeichnen.  
Mit Bleistift vorzeichnen ist unbedingt erforderlich! Freihand zwei Bögen übereinander zu zeichnen braucht eine gewisse Übung. 

 Ich habe etwas mit verschiedenen Schriften aus dem Buch experimentiert. Zum Beispiel meine alte Schulschreibschrift, die Serifenschrift und die serifenlose Schrift aus dem Anhang von Frau Annika. Ausgeschnitten kann ich die fertigen Banner nutzen, um sie auf Grußkarten zu kleben.