Samstag, 16. April 2016

Familiensache kreativ

Letztens kam ich auf die Idee, meinem 12jährigen Sohn zu fragen, ob er mir nicht ein paar seiner Schiffe mit Fineliner auf alte Buchseiten zeichnen würde. Dies ist dabei rausgekommen! Ich bin immer wieder überwältigt von diesem Naturtalent! Der zeichnet einfach so - ohne nachzudenken. Manchmal bin ich echt neidisch auf diese unbeschwerte Kreativität der Kinder. Als Erwachsene denken wir einfach zu viel nach. Da ist der Gedanke, ob es auch gut ist, erst da, bevor überhaupt der Stift aufsetzt.

Also Kreativität ist bei uns Familiensache!

Dienstag, 12. April 2016

Und noch eine...

In der Bücherei hab ich ein sehr schönes Buch in die Finger bekommen über "Handlettering: die Kunst der schönen Buchstaben" von Frau Annika. 
Ich habe ja schon viel durchstöbert, aber in diesem Buch sind einfach gute Techniken und Beispiele erklärt, die viel Wirkung haben. 
Einen meiner Lieblingssprüche habe ich versucht, in Szene zu setzen. Diesmal lohnt es sich vorher mit Bleistift alles vorzuzeichnen, da braucht es tatsächlich viel Übung.
Ich kam mir ein bischen so vor wie früher, als ich meine Schulhefter mit Wörtern und Sprüchen nachgezeichnet hatte.

Freitag, 8. April 2016

Kalligrafie einfach

Auf meinem Schreibtisch liegen ganz viele kleine Schnipsel. Man kann ja nie wissen, wann man sie mal gebrauchen kann... denke ich mir so. 
Ein anderer Grund ist einfach, dass ich mir nie vornehme, eine bestimmte Karte zu gestalten von Anfang bis zum Ende, sondern das Schreiben, Drucken, Stempeln immer separat. 
Ich kann da einfach kreativer sein, mal abgesehen davon, dass Stempel und Tinte trocknen müssen und das Werkzeug gereinigt wird.
Viele Versuche landen auch irgendwann im Papierkorb. Dieser Spruch hatte ich mal mit Feder geschrieben. Irgendwie hat der Schnipsel auf das neue frühlingshafte Papier gewartet, oder?

Dienstag, 5. April 2016

Experiment Handlettering

Einfach so vor sich hinschreiben und nicht wissen, was am Ende herauskommt, ist doch immer wieder herrlich!
Ich habe etwas mit Handschriften experimentiert und dies ist ein Ergebnis. Letztes Jahr habe ich ein Buch über autobiographisches Schreiben gelesen, in dem auch ein paar Schreibübungen mir geholfen haben, meine eingefahrene Denke in andere Bahnen zu lenken.
Es geht ganz einfach: Man schreibt ein Wort groß auf ein Blatt Papier und schreibt alles dazu, was einem dazu einfällt.
Bei dieser Karte habe ich mir vorher Bogenlinien mit Bleistift vorgemalt und mit Fineliner losgelegt. Das, was mir spontan in den Sinn kam, habe ich hintereinander mit meiner Druckschrift (die nicht ganz perfekt ist) aufgereiht.