Montag, 3. April 2017

R2D2 - eine Begegnung der anderen Art

Der R2 Builders Club ist einer der Highlights auf einer Maker Faire. Diesen Star Wars Roboter live rumfahren zu sehen mit all diesen niedlichen Geräuschen und Bewegungen wie im Film, ist wirklich ein Erlebnis.
Auf der Maker Faire Ruhr fuhren etliche Variationen durch die DASA Austellung bei uns vorbei. Ich wollte schon in Hannover ein Foto, aber R2D2 fuhr immer so rasant an uns vorbei, dass der Fotoapparat nicht schnell genug war. 
Aber ich finde R2D2 macht eine bessere Figur.
Sehr lustig war auch, als wir letztes Jahr in Hannover auf der Maker Faire das erste Mal die selbstgebauten Nachbildungen erlebten. Sobald die Geräusche in der Halle aus der Ferne schon zu hören waren, kam eine gewisse Aufregung auf. Zwei ältere Bastler vom Nachbarstand rannten plötzlich los, um sich mit R2D2 fotografieren zu lassen. Das sah ziemlich lustig aus. 
Sehr nett auch, wenn R2D2 bei den Steampunkern vorbeizog und passend die Star Wars Musik aus deren Anlage quäkte und die ganze Halle beschallte. 
Das sind die Momente, in denen man sich als kleiner Bastler verbunden fühlt mit der Freakshow aller verrückten Bastler. 
Ja - und ich bin einer von ihnen!

Dienstag, 28. März 2017

Maker Faire Ruhr 2017

 Letztes Wochenende waren mein Mann und ich auf der Maker Faire Ruhr in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund. Da wir sonst in Hannover ausgestellt hatten, war es ein kleines Abenteuer für uns - weit weg von zu Hause.
Wir hatten einen tollen Standort mitten in der Ausstellung - jeder musste an uns vorbei! Das Ambiente in einem Museum zwischen altem Webstuhl und Industrieroboter hatte was!
Eine Mitarbeiterin der DASA hat uns ganz lieb umsorgt mit Kaffee und Tee. 
Es war eine gute Stimmung!
 Unsere Mitmachaktion musste diesmal leider etwas kleiner ausfallen - wurde aber gerne genutzt.
Interessant, welch Begeisterung ein Prägegerät und ein großer Stanzer auslösen kann.
Nach dem aufregenden Samstag folgte der zähe Sonntag, nicht nur wir saßen etwas auf verlorenen Posten. Alle Stände waren im ganzen Museum verteilt, einige an Ecken, an denen sich kaum jemand verlief. Das war sehr schade. Das Gemeinschaftsgefühl kam nicht so ganz auf, weil wir die Technikleute kaum zu Gesicht bekamen. Da ist mir doch die Messehalle in Hannover lieber, auch wenn es lauter ist.
Last not least war es ein schönes Wochenende für uns mit vielen Begegnungen und neuen Kontakten.

Donnerstag, 23. März 2017

Schön, dass du da bist!

 Den Spruch habe ich in dem Buch "Katastrophenglück" von Tamara Hinz gelesen, das ich mir bei meiner Café-Tour in Lübeck vorgenommen habe. Die Autorin hatte geschrieben, dass sie den Spruch auf einem Gartenschild hängen hat, damit jeder, der vorbei kommt sich willkommen fühlt. Eine schöne Idee - wie ich finde!
Ich habe mal ein paar besonders schöne Alphabet-Stempel ausprobiert und den Spruch auf Papier umgesetzt. So genau weiß ich noch nicht, wohin ich das Schild hänge. Aber ich denke, am Badezimmerspiegel macht sich der Spruch sehr gut.
Wer möchte nicht morgens so nett begrüßt werden?

Dienstag, 21. März 2017

Upcycling Kaffeetüte

Mittlerweile habe ich schon zwei handvoll Sprüche über Kaffee- oder Teetrinken.
Dieser Spruch gefällt mir besonders gut. 
In meinem Lieblingscafé habe ich mal nach ner Kaffeetüte gefragt. 
Man sollte die Tüte nicht in Wohn- oder Schlafräumen lagern. Auch nach dem Abwaschen verströmt die Tüte zwar erst leckere Kaffeebohnen - aber später eher verbranntes Aroma.
Das Material kann man natürlich auch gut vernähen - machen ja auch einige Leute, um zum Beispiel Taschen zu nähen.
Ich wollte mal gucken, wie man die Glanztüte schneiden und kleben kann. Das ging ganz gut.
Und ich finde es passt auch gut auf eine Karte!

P.S.: Die Fotos sind nicht so gut geworden. So einen Tatter hatte ich dann doch nicht beim Schreiben :-)

Sonntag, 19. März 2017

Lübeck Café-Touring

 Es ist kalt in Lübeck. Auf der Suche nach einem schönem Café für mich, entdeckte ich außerhalb der Fußgängerzone das Colestreet. Vor dem Café standen ein paar Tischchen eher unscheinbar, beim näher Hinsehen, eröffnet sich eine 60er Jahre-Retro-Oase! Die Sonne schien, mir war es draußen trotzdem zu kalt. Mein Herz ging auf, als ich die Cocktailsessel im früheren Schaufenster erblickte. Ich hatte den Königsplatz für mich entdeckt! Und dann noch auf der Sonnenseite!
 Innen baute sich ein wahres El Dorado für Retro-Liebhaber auf mit diversen Sofa-Sitzecken aus den 60er und 70er Jahren. Nicht abgeschranzt, sondern echt gut gepflegt. Manchmal frage ich mich echt, wie diese Möbelstücke die Jahre überleben konnten. 
Mich wunderte es auch nicht, dass hier Männer im Adidas-Retro-Trainingsjacken und braunen Cordhosen sitzen. 
Ich lese weiter "Katastrophen-Glück" und richte mich in meiner Schaufenster-Ecke gedanklich ein. Hier könnte ich den ganzen Nachmittag bleiben. 
Passend zum Ambiente lief schwermütige melancholische Musik aus den 60ern, fast psychodelic. 
Die war mir nach einer Weile doch zu Depri und ich zog weiter.

Freitag, 17. März 2017

Lübeck anders


 Manchmal reicht es nicht, einen Tagesausflug zu machen. Da braucht es ein paar Tage für sich zu sein, um alles, was einen erinnert, zu Hause zu lassen. Diese Woche war ich zu Gast bei Freunden, die mich spontan ohne Nachfragen, was mein Problem ist, zu sich nach Lübeck eingeladen hatten. Mir wurde ein Rad zur Verfügung gestellt. Nachdem ich mit dem Supersparpreis der Bahn von Hannover bequem und entspannt direkt nach Lübeck angereist bin, konnte ich gleich den Weg in die Stadt nehmen. Nun ist Lübeck sehr übersichtlich und ich hatte keine Mühe, den Weg zu finden. Ich musste nur wenig auf meinen kleinen Faltplan gucken.

Ich lasse mich gerne treiben. Die Haupteinkaufsstraße meide ich möglichst schnell. Das größte Problem war hier nur, das Rad so abzustellen, dass ich es auch hinterher wiederfinde.
In einer Nebenstraße fand ich ein vegetarisches Bistro-Café oder wie es sich auch immer nannte. Es sah innen sehr abenteuerlich aus, aber die Leute waren nett und die Einrichtung individuell und liebevoll. So saß ich auf einem grünen Sofa, hinter mir die Küche, neben mir Getränkekisten, gestapelte Kartons, an den Wänden allerlei Kunst und Tand. Eigentlich bin ich nicht so ein Vollkorn-Bio-Liebhaber, aber an diesem Nachmittag habe ich mich mal darauf eingelassen: Bio-Tee ud zuckerfreier veganer Kuchen mit Zucchini und Sonnenblumenkernen.
Der Kuchen war etwas zu trocken, aber ich hatte einen schönen Platz gefunden, um in Ruhe mein neu erstandenes Buch zu lesen - extra für diese Auszeit. 
Das alleine zählt!

Mittwoch, 8. März 2017

Über den Wolken

 Wenn Männer sich unterhalten, kommen doch die seltsamsten Deals zustande! Als mein Mann begeistert von meinen Upcycling Karten aus Atlanten und Seekarten erzählte, brachte der andere Mann, der Pilot zufällig ist, seine abgelaufenen Flugkarten mit. Die Piloten haben zwar digitales Kartenmaterial, müssen aber aus Sicherheitsgründen immer aktuelle Papierkarten mitführen. 
Ich war begeistert!
Allerdings haben mich diese Karten vor neuen Herausforderung gestellt, da diese Karten soviel Informationen bieten, dass mein Spruch darauf nochmal farbig unterlegt werden musste, um zur Geltung zu kommen.