Montag, 18. September 2017

Berlin auf eigene Faust erkunden

In den letzten Jahren kam in mir immer wieder der Wunsch hoch, nach Berlin zu reisen und dort alleine auf Entdeckungstour in die Stadtteile zu gehen. Es war auch eine Art Mutprobe, die ich mir ausgedacht habe, weil ich in dieser Hinsicht ein kleiner Schisser bin. Ich komme nun mal aus einem kleinen Dorf, habe zwar Sehnsucht nach Großstadt, aber ich habe festgestellt, dass es mir gut tut, Wünsche anzugehen und nicht nur davon zu träumen. Sonst wird es nie was! Wer kennt das nicht? Und um sich treiben zu lassen, braucht man entweder jemanden, der genau auf der gleichen Spur lebt oder man muss alleine gehen.
Es war Zeit für mich alleine zu gehen!
Eine Freundin von mir, die ich schon seit fast 10 Jahren nicht mehr gesehen hatte, wohnt in Berlin-Lichtenberg und war spontan mit ihrem Mann bereit mich für fünf Tage bei sich aufzunehmen.
Für mich war es sehr schön, abends jemanden zu treffen, bei dem ich mich ungeniert aufs Sofa plumpsen lassen kann und noch etwas über den Tag zu reden. In einem Hotelzimmer oder ähnlichem wäre ich vereinsamt. Meine Gastgeber sind sehr früh zur Arbeit gegangen, so dass ich morgens die Ruhe genießen konnte. Das ist als Mutter mit zwei Kindern echter Luxus!
Dann habe ich mich zu Fuß auf den Weg zur U-Bahn oder S-Bahn gemacht und habe mir den Weg gesucht. Das war nicht immer einfach und ich habe mich auch ständig verlaufen. Nur, wenn man wie ich sich treiben lässt, passiert das halt! Und dabei entdeckt man Dinge, die nicht im Stadtführer stehen. Aber darüber berichte ich das nächste Mal ...

Donnerstag, 14. September 2017

Erlebnis im Groninger Museum

 Kreative Leute müssen sich unbedingt in Groningen das Groninger Museum ansehen! Wir haben als Familie immer richtig viel Spaß, vor allem, wenn es verrückte moderne Kunst gibt.
 Und meistens entdecken wir am Randgeschehen die besten Plätze, um interessante Fotos zu machen.
Dieser futuristische Raum ist eigentlich ein Ruhe- und Informationsraum. Die Kinder haben interaktiv am Bildschirm das Museum erkundet. Am Rand lagen eine Menge Kunstbücher und Zeitschriften zum angucken. Von der Einrichtung kam ich mir vor, wie in einem Science Fiction Film. Das Foto ist Richtung Spiegel gemacht worden. Wer es nicht erkennen kann: ich sitze in einem dieser interessanten Stühle.

Montag, 11. September 2017

Dieser Sommer


Geht Euch das auch so? Irgendwie habe ich das Gefühl, der Sommer ist an mir vorbei gerauscht. Er war da, aber kaum wurde es warm, war es wieder vorbei.
Und das erste Mal in meinem Leben, hatte ich daran gedacht, unseren 2-wöchigen Sommerurlaub in Holland nach einer Woche abzubrechen. Es hat am dritten Tag angefangen zu regnen und hörte nicht mehr auf. Das hatte ich mir wirklich anders vorgestellt! Die Familie harmonierte nicht, der Ort war irgendwie zu einsam für uns - das Meer zu weit weg. Trotzdem haben wir uns nach einer Familienkonferenz zusammengerauft, die Kurve gekriegt und das beste draus gemacht. Am Ende sind wir ein Tag früher abgereist.


Montag, 3. April 2017

R2D2 - eine Begegnung der anderen Art

Der R2 Builders Club ist einer der Highlights auf einer Maker Faire. Diesen Star Wars Roboter live rumfahren zu sehen mit all diesen niedlichen Geräuschen und Bewegungen wie im Film, ist wirklich ein Erlebnis.
Auf der Maker Faire Ruhr fuhren etliche Variationen durch die DASA Austellung bei uns vorbei. Ich wollte schon in Hannover ein Foto, aber R2D2 fuhr immer so rasant an uns vorbei, dass der Fotoapparat nicht schnell genug war. 
Aber ich finde R2D2 macht eine bessere Figur.
Sehr lustig war auch, als wir letztes Jahr in Hannover auf der Maker Faire das erste Mal die selbstgebauten Nachbildungen erlebten. Sobald die Geräusche in der Halle aus der Ferne schon zu hören waren, kam eine gewisse Aufregung auf. Zwei ältere Bastler vom Nachbarstand rannten plötzlich los, um sich mit R2D2 fotografieren zu lassen. Das sah ziemlich lustig aus. 
Sehr nett auch, wenn R2D2 bei den Steampunkern vorbeizog und passend die Star Wars Musik aus deren Anlage quäkte und die ganze Halle beschallte. 
Das sind die Momente, in denen man sich als kleiner Bastler verbunden fühlt mit der Freakshow aller verrückten Bastler. 
Ja - und ich bin einer von ihnen!

Dienstag, 28. März 2017

Maker Faire Ruhr 2017

 Letztes Wochenende waren mein Mann und ich auf der Maker Faire Ruhr in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund. Da wir sonst in Hannover ausgestellt hatten, war es ein kleines Abenteuer für uns - weit weg von zu Hause.
Wir hatten einen tollen Standort mitten in der Ausstellung - jeder musste an uns vorbei! Das Ambiente in einem Museum zwischen altem Webstuhl und Industrieroboter hatte was!
Eine Mitarbeiterin der DASA hat uns ganz lieb umsorgt mit Kaffee und Tee. 
Es war eine gute Stimmung!
 Unsere Mitmachaktion musste diesmal leider etwas kleiner ausfallen - wurde aber gerne genutzt.
Interessant, welch Begeisterung ein Prägegerät und ein großer Stanzer auslösen kann.
Nach dem aufregenden Samstag folgte der zähe Sonntag, nicht nur wir saßen etwas auf verlorenen Posten. Alle Stände waren im ganzen Museum verteilt, einige an Ecken, an denen sich kaum jemand verlief. Das war sehr schade. Das Gemeinschaftsgefühl kam nicht so ganz auf, weil wir die Technikleute kaum zu Gesicht bekamen. Da ist mir doch die Messehalle in Hannover lieber, auch wenn es lauter ist.
Last not least war es ein schönes Wochenende für uns mit vielen Begegnungen und neuen Kontakten.

Donnerstag, 23. März 2017

Schön, dass du da bist!

 Den Spruch habe ich in dem Buch "Katastrophenglück" von Tamara Hinz gelesen, das ich mir bei meiner Café-Tour in Lübeck vorgenommen habe. Die Autorin hatte geschrieben, dass sie den Spruch auf einem Gartenschild hängen hat, damit jeder, der vorbei kommt sich willkommen fühlt. Eine schöne Idee - wie ich finde!
Ich habe mal ein paar besonders schöne Alphabet-Stempel ausprobiert und den Spruch auf Papier umgesetzt. So genau weiß ich noch nicht, wohin ich das Schild hänge. Aber ich denke, am Badezimmerspiegel macht sich der Spruch sehr gut.
Wer möchte nicht morgens so nett begrüßt werden?

Dienstag, 21. März 2017

Upcycling Kaffeetüte

Mittlerweile habe ich schon zwei handvoll Sprüche über Kaffee- oder Teetrinken.
Dieser Spruch gefällt mir besonders gut. 
In meinem Lieblingscafé habe ich mal nach ner Kaffeetüte gefragt. 
Man sollte die Tüte nicht in Wohn- oder Schlafräumen lagern. Auch nach dem Abwaschen verströmt die Tüte zwar erst leckere Kaffeebohnen - aber später eher verbranntes Aroma.
Das Material kann man natürlich auch gut vernähen - machen ja auch einige Leute, um zum Beispiel Taschen zu nähen.
Ich wollte mal gucken, wie man die Glanztüte schneiden und kleben kann. Das ging ganz gut.
Und ich finde es passt auch gut auf eine Karte!

P.S.: Die Fotos sind nicht so gut geworden. So einen Tatter hatte ich dann doch nicht beim Schreiben :-)